Erfahre wie sich dein Sterberisiko auf die Prämie deiner Todesfallversicherung auswirkt - Ein Blick hinter die Kulissen

Erfahre wie sich dein Sterberisiko auf die Prämie deiner Todesfallversicherung auswirkt - Ein Blick hinter die Kulissen

Nadia 28.07.20 Ø 3 Min. Lesezeit

Du möchtest deine Liebsten absichern, weisst aber nicht genau von welchen Faktoren deine Prämie abhängig ist? Dann bist du hier genau richtig! Nur zu oft ist bei Todesfallversicherungen unklar, wie die Prämie berechnet wird. Deshalb gewähren wir dir einen Blick hinter die Kulissen! Wir erklären dir, welche Aspekte einen Einfluss auf dein Sterberisiko und somit auch eine Auswirkung auf die Höhe deiner Prämie haben.

Insgesamt gibt es viele Faktoren, die dein Sterberisiko massgeblich beeinflussen:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Rauchen
  • Gesundheitszustand

Natürlich gibt es noch viele weitere Einflussfaktoren (z.B. Ernährung, Umwelt), die sich unter anderem auch wechselseitig beeinflussen können. Wenn du dich für die weiteren Einflussfaktoren interessierst, findest du hier eine umfangreiche Liste.

Für die Prämie unserer Todesfallversicherung gilt: Je höher das Sterberisiko, desto höher die Prämie. Für die Berechnung der Prämie werden deshalb folgende Aspekte, die einen Einfluss auf das Sterberisiko haben, hinzugezogen: Alter, Geschlecht, Rauchen und Gesundheitszustand. Da sich das Sterberisiko jährlich verändert, entwickelt sich unsere Prämie entlang des Sterberisikos. 

Alter

Bekanntlich wird angenommen: Je älter man ist, desto höher ist das Sterberisiko. Nicht ganz! Gerade bei der Geburt kann das Sterberisiko sehr hoch sein. Im Verlaufe der Kindheit flacht es dann ab und im Alter von 10 Jahren ist das Sterberisiko am geringsten. Dann gibt es noch einmal einen Peak im Alter von 18-21 Jahren, wobei Todesfälle in diesem Alter vor allem durch Auto- und Motorradunfälle oder durch Suizid zu erklären sind. Nach einem kleinen Abfall des Sterberisikos im Alter von 21 Jahren, erhöht sich danach ab ca. 30 Jahre das Risiko stetig. Dieser Verlauf kann jedoch von Land zu Land variieren. In Abbildung 1 ist ein solcher Verlauf der Schweiz zu sehen.

 

 

Abbildung 1: Bundesamt für Statistik (BFS).

Geschlecht

Das Geschlecht hat einerseits einen Einfluss auf das Alter, andererseits aber auch auf die Risikobereitschaft.

In erster Linie haben Frauen biologische Vorteile, die ihnen im Vergleich zu den Männern ein längeres Leben ermöglichen. Im Durchschnitt unterscheidet sich die Lebenserwartung von Frauen und Männer um sieben Jahre, so dass Frauen im Schnitt sieben Jahre länger leben als Männer.

Dieser Unterschied liegt vor allem daran, dass der Körper der Frauen Substanzen produziert, die sie unter anderem vor Herz-Kreislauf-Krankheiten schützen. Der Herzmuskel der Frauen ist zudem komplexer und flexibler als derjenige der Männer (J. Vallin in G. Caselli et al., 2002).

Weitere Erklärungen für den Unterschied in der Lebenserwartung sind Abweichungen in den Lebensstilen von Frauen und Männern. Insgesamt kann jedoch beobachtet werden, dass sich das Verhalten der Frauen in den letzten Jahrzehnten stark dem der Männer angeglichen hat. Dennoch gibt es immer noch Unterschiede vor allem bezüglich der Risikoausprägung. Obwohl heutzutage die Anteile der Rauchenden bei beiden Geschlechtern ungefähr gleich gross sind, stellt man fest, dass Frauen weniger oft rauchen. Zudem verhalten sich Frauen am Steuer oft vernünftiger; und erwerbstätige Frauen üben weniger gesundheitsschädigende Berufe aus. Frauen sind gesundheitsbewusster und tragen so aktiver zur Erhaltung ihrer Gesundheit bei. Deshalb ist der Unterschied zwischen der Sterblichkeit der Frauen und der Männer also nicht nur durch biologische, sondern auch durch soziale Gegebenheiten bedingt (J. Vallin in G. Caselli et al., 2002).

Rauchen

Im Versicherungskontext umfasst Rauchen den Konsum aller Genuss- und Betäubungsmittel, insbesondere denjenigen von Zigaretten, E- Zigaretten, Zigarren und Pfeifen. Rauchen schädigt fast jedes Organ und beeinflusst sogar die Erbinformation der Körperzellen bei Inhalieren. Dadurch sind die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System von Rauchern besonders betroffen. Zusammenfassend ist Rauchen das schwerwiegendste gesundheitliche Risiko, das selbst beeinflusst werden kann (Öffentliches Gesundheitsportal Österreich). Aus diesem Grund steigt die Prämie, wenn du rauchst, da du ein erhöhtes Sterberisiko hast.

Nichtraucher bist du dann, wenn du 12 Monate lang rauchfrei bist. Melde dich bei uns (hallo@emmalife.ch) wenn du bisher geraucht hast und sich das nun geändert hat. Dann können wir dir eine günstigere Prämie anbieten!

Gesundheitszustand

Die Gesundheit der Bevölkerung ist von zahlreichen Einflussfaktoren wie zum Beispiel ökonomischer und sozialer Sicherheit, Bildung, Arbeitsbedingungen oder der Teilnahme am gesellschaftlichen Geschehen abhängig. Ebenso wirken sich unterschiedliche Lebensstile (z.B. Ernährung, Sexualverhalten etc.) und die Umwelt (z.B. Lärm, Luftverschmutzung etc.) auf die Gesundheit aus. Somit hat der Gesundheitszustand einen grossen Einfluss auf das Sterberisiko: Je besser der Gesundheitszustand ist, desto geringer ist auch das Sterberisiko. Da auch hier wieder gilt “je höher das Sterberisiko, desto höher die Prämie”, verlangen die meisten Versicherungen eine Gesundheitsprüfung bzw. ein Gesundheitszeugnis eines Arztes über den Gesundheitszustand eines Versicherungsnehmers.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Prämie sich deinem Sterberisiko anpasst. Je höher das Sterberisiko, desto höher die Prämie. 

Jetzt weisst du genau, welche Faktoren einen Einfluss auf deine Prämie haben! Bist du bereit, deine Prämie zu berechnen und deine Liebsten abzusichern? Mit unserer Todesfallversicherung findest du schnell und unkompliziert den Schutz, den deine Familie braucht.

 

Versichere dein Leben - Jetzt Prämie berechnen

 

Falls du noch weitere Fragen/Anmerkungen zum Thema hast, freuen wir uns auf deine Rückmeldung im Kommentarfeld oder bei hallo@emmalife.ch.