Versicherungen für euer Baby: Welche sind nötig?

Versicherungen für euer Baby: Welche sind nötig?

EmmaLife 07.04.21 Ø 2 Min. Lesezeit

Plötzlich bedeutet ein Lächeln die Welt, die Herzen schlagen höher, die Welt spielt verrückt. Trotz aller Emotionen solltest du nicht vergessen, deinen Nachwuchs ausreichend abzusichern. EmmaLife zeigt dir, welche Versicherungen für das Baby nötig sind, um schon früh vorzusorgen. 

Krankenversicherung für Babys (obligatorisch)

Schon die Kleinsten brauchen eine obligatorische Krankenkasse (Grundversicherung). Schliesslich stehen schon früh Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen an, die von der Grundversicherung abgedeckt sind.

Das solltest du beachten: Du kannst ganz frei entscheiden, welche Krankenkasse die richtige für dein Kind ist. Du hast maximal drei Monate nach der Geburt Zeit, eine Krankenversicherung für dein Baby abzuschliessen. Versäumt ihr diese Frist, müsst ihr für alle Kosten, die bis zur Anmeldung entstanden sind, selbst aufkommen.

Krankenkassen-Zusatzversicherungen für Babys

Nicht nur Erwachsene, auch Babys profitieren vom zusätzlichen Versicherungsschutz dank Zusatzversicherungen. Doch auch bei Babys kann die Aufnahme verweigert werden. Anders als bei der Grundversicherung können Zusatzversicherungen von den Krankenkassen abgelehnt werden. Hat dein Baby beispielsweise von Geburt an eine Krankheit, könnte sich die Aufnahme als unmöglich gestalten. Ist euer Baby hingegen schon vor der Geburt bei der Krankenkasse angemeldet, muss die Krankenkasse die Versicherungsdeckung gewähren – und zwar ohne Gesundheitsprüfung.

Das solltet ihr beachten: Erkundige dich bereits vor der Geburt über Zusatzversicherungen, die für dich und euer Baby wichtig sind. Schliesse diese bereits vorgeburtlich ab, um Probleme bei der Aufnahme in die Versicherung zu vermeiden.

Lebensversicherung abschliessen

Eine Lebensversicherung eignet sich besonders für Familien mit Kindern, die im Todesfall abgesichert sein möchten. Durch den Abschluss können fixe Kosten wie Hypothekarzinsen oder Miete sowie der Unterhalt der Familie abgesichert werden.

Du solltest deinen Partner / deine Partnerin und deine Kinder mit einer Todesfallversicherung schützen. 

Bei verheirateten Paaren gibt es zwei Fälle für die Risikolebensversicherung. 

Selten reichen die Leistungen aus AHV und beruflicher Vorsorge dem hinterbliebenen Elternteil, den bisherigen Lebensstandard der Familie zu halten, wenn mehrheitlich eine Person (HauptverdienerIn) das Einkommen erwirtschaftet hat. Die Risikolebensversicherung deckt diese Lücke im Ernstfall.

Stösst der Betreuungsperson der Kinder und des Haushalts etwas zu, kann die verwitwete Hauptverdienerin oder der verwitwete Hauptverdiener die Berufstätigkeit nicht sofort wieder aufnehmen, da die Kinderbetreuung und Haushaltsversorgung organisiert werden müssen. Dadurch entstehen finanzielle Einbussen. Die Risikoversicherung hilft, die Lebenskosten der Hinterbliebenen zu decken oder auch für deren Ausbildungskosten aufzukommen. Am besten gedeckt ist man also, wenn beide Elternteile versichert werden.

Da alleinerziehende Mütter oder Väter die ganze finanzielle Verantwortung tragen, können die Folgen ihres Ausfalls für Hinterbliebene besonders gravierend sein. Eine Todesfallversicherung sorgt für diesen Fall vor, indem sie die Kinder als Begünstigte einsetzt.

Unverheiratete erhalten keinerlei Witwen- bzw. Witwerrente aus der AHV. Auch die Pensionskassen (BVG) zahlen nur unter gewissen Voraussetzungen. Da Konkubinatspartner auch keinen gesetzlichen Erbanspruch haben, kann es für Hinterbliebene ohne Versicherungsschutz finanziell schnell eng werden. Eine Todesfallversicherung schützt auch Lebenspartner ohne Trauschein.

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Gegen Invalidität absichern

Für die eigenen Kinder wünscht man sicher nur das Beste. Ganz vorne mit dabei: die Gesundheit. Doch leider können auch Kinder schwer erkranken oder in einen Unfall verwickelt werden. Die Ursache von Invalidität sind bei Kindern und Jugendlichen häufig Geburtsgebrechen, also gesundheitliche Störungen, die schon bei der Geburt vorlagen. 

Ebenso kannst du eine Erwerbsunfähigkeitspolice abschliessen. Sollte dein Sohn oder deine Tochter später nicht oder nur teilweise erwerbsfähig sein, wird eine Rente ausgezahlt. Dies bieten wir mit EmmaLife an. 

Das solltest du beachten: Wenn du dich für eine Risikoversicherung für dein Kind entschliesst, solltest du dich vergewissern, dass nicht nur der Unfall, sondern auch das viel häufigere Risiko Krankheit abgedeckt ist. 

Hausratversicherung anpassen

Durch die Hausratversicherung sind Schäden am Hausrat versichert, sofern diese durch Feuer, Wasser oder Einbruchdiebstahl verursacht wurden. Zwar ist die Hausratversicherung in der Schweiz nicht obligatorisch, aber dennoch möchten wir die dir ans Herz legen. Bereits vor der Geburt eures Babys müsst ihr viele kostspielige Neuanschaffungen machen, wie Möbel für das Kinderzimmer, Kinderwagen oder Kleidung. Wir wünschen es niemandem – aber werdet ihr dennoch durch Feuer, Wasser oder Einbruch ohne Versicherungsschutz überrascht, kann es teuer werden.

Das solltet ihr beachten: Wenn Mami und Papi bereits eine Hausratversicherung haben, bitte unbedingt die Versicherungssumme anpassen – schliesslich ist der Wert durch die Neuanschaffungen für euren Nachwuchs gestiegen. 

Privathaftpflichtversicherung abschliessen

Ist dein Nachwuchs auf spannender Entdeckungstour, kann schon mal das ein oder andere Missgeschick passieren. Die Privathaftpflichtversicherung kommt im Zweifel für Schäden auf, die du oder dein Baby fremden Gegenständen zufügen.

Das solltet ihr beachten: Die Haftpflichtversicherung ist in der Schweiz nicht obligatorisch. Sie ist jedoch, genau wie die Hausratversicherung, sehr empfehlenswert. Denn: Ob gewollt oder ungewollt – Du haftest, wenn du jemandem Schaden zufügen.